13.05.2018 Internationaler Museumstag

13.05. Museumstag: kostenlose Führung im MuSeele und Sonderausstellung "Die Seele ist ein Oktopus"

 

anlässlich des Internationalen Museumstages am Sonntag, dem 13. Mai bietet das Göppinger Psychiatriemuseum MuSeele eine Führung durch die Sonderausstellung „Die Seele ist ein Oktopus“, um 16 Uhr an. Der Eintritt zur Sonderausstellung im Eingangsfoyer des Klinikums Christophsbad (Haus 20) sowie zum MuSeele im Dachgeschoss des Badhauses (Haus 10) in der Faurndauer Straße ist an diesem Sonntag frei. Am internationalen Museumstag wird das MuSeele wird von 14 bis 16 Uhr geöffnet sein und jeder Besucher im MuSeele mit einem Glas „Landerer Sekt“ begrüßt.

 

Führung durch „Die Seele ist ein Oktopus“ und MuSeele lockt mit „Landerer Sekt“

 

Die MuSeele-Sonderausstellung „Die Seele ist ein Oktopus“ präsentiert antike Vorstellungen vom belebten Körper. Der Graphiker Christoph Geiger setzte diese Auffassungen in großformatige anschauliche Bilder um, die noch bis zum 15. Juli im Eingangsfoyer (Haus 20) des Klinikums zum Nachdenken einladen. Papphocker unterstützen entspannte Lesepausen. Zusätzlich können Besucher an einem Stehpult Tipps antiker Mediziner erhalten, je nachdem wieviel Feuer in ihnen schlummert.

 

Öffnungszeiten Sonderausstellung „Die Seele ist ein Oktopus“: täglich 9-19 Uhr, Eingangsfoyer (Haus 20)

Öffnungszeiten MuSeele: Sonntag 14-16 Uhr, Mittwoch 16-18 Uhr, DG Bad Haus (Haus 10)

Die Seele ist ein Oktopus - Neue Sonderausstellung im MuSeele

 

Neue Sonderausstellung des MuSeele im Foyer des Klinikums Christophsbad

 

Vom 15. Februar bis 15. Juli 2018 findet im Eingangsfoyer des Klinikums Christophsbad in Göppingen unsere neue Sonderausstellung "Die Seele ist ein Oktopus" - Antike Vorstellungen vom belebten Körper statt. Täglich zu besichtigen von 9 bis 19 Uhr.

 

Woraus besteht die Seele, wo ist ihr Sitz im Körper und wie steuert sie ihn? Was geschieht, wenn ein Mensch krank wird, und was trägt zu seiner Heilung bei?

 

Die Ausstellung stellt vor, welche Antworten antike Mediziner und Philosophen auf diese Fragen fanden. Neben den Positionen von Aristoteles und Galen kommt dabei auch die Ansicht der Stoiker zur Sprache, die Seele erstrecke sich durch den Körper wie die Arme eines Oktopus.

 

Der Graphiker Christoph Geiger setzt diese Auffassungen in großformatige anschauliche Bilder um. Ein Ausstellungskatalog mit vielen Abbildungen ist für 12 Euro erhältlich.

 


Die Seele ist ein Oktopus - Kuratorenführung

Kuratorenführung durch Ausstellung "Die Seele ist ein Oktopus"

Berliner Kunsthistorikerin präsentiert Hintergründe am Donnerstag, 08. März 2018, um 17 Uhr
Ob Oktopus, Schmetterling, Herz oder Hirn - Sitz und Form der Seele beschäftigte bereits antike Mediziner und Philosophen. Das MuSeele lädt am Donnerstag, dem 8. März, um 17.00 Uhr herzlich zur Kuratorenführung mit Dr. Uta Kornmeier im Eingangsfoyer (Haus 20) des Klinikums Christophsbad ein. Die Ausstellung ermöglicht Gästen noch bis zum 15. Juli interessante Einblicke. Der Eintritt ist frei. Die Kunsthistorikerin Dr. Uta Kornmeier ist Kuratorin der Ausstellung "Die Seele ist ein Oktopus. Antike Vorstellungen vom belebten Körper" sowie Herausgeberin des Ausstellungskataloges. Konzipiert durch das Berliner Exzellenzcluster Topoi und die Alexander von Humboldt-Professur für Klassische Altertumswissenschaften und Wissenschaftsgeschichte an der Humboldt Universität Berlin wurde die Ausstellung zunächst im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité und dann im Deutschen Medizinhistorischen Museum in Ingolstadt gezeigt. Als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Berliner Zentrum für Literatur- und Kulturforschung leitet Kornmeier zurzeit das DFG-Forschungsprojekt "Intime Bilder. Die Geschichte kunsthistorischer Radiologie".
Ein Ausstellungskatalog ist für 12 Euro erhältlich. Freiexemplare für interessierte Journalisten geben wir gerne aus.
Führungen auf Anfrage an info@museele.de
  
 

NWZ-Artikel zur neuen Sonderausstellung des MuSeele

Göppingen / SWP 10.02.2018

Woraus besteht die Seele, wie steuert sie den menschlichen Körper und wo ist ihr Sitz im Körper? Was geschieht, wenn ein Mensch krank wird, und was trägt zu seiner Heilung bei? Bereits antike Mediziner und Philosophen stellten sich diese Fragen, um zu verstehen, was der Mensch ist und wie er funktioniert. Dabei kamen sie zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.

Die Ausstellung „Die Seele ist ein Oktopus“, die das Psychiatriemuseum „MuSeele“ am 15. Februar eröffnet, zeigt, welche Antworten auf diese Fragen gefunden wurden. Der Graphiker Christoph Geiger setzt die Auffassungen in großformatige anschauliche Bilder um. Neben den Positionen von Aristoteles und Galen kommt auch die Ansicht der Stoiker zur Sprache, die Seele erstrecke sich durch den Körper wie die Arme eines Oktopus.

Die Ausstellung stellt zentrale antike Auffassungen von physischen und seelischen Vorgängen vor, die zwischen etwa 500 vor und 200 nach Christus entwickelt wurden. Dabei werden vor allem die vielfach rezipierten und kommentierten Ansichten von Aristoteles und Galen aufgegriffen, aber auch weniger bekannte Positionen vorgestellt. Daraus ergeben sich Einblicke in das antike Seelen- und Körperverständnis, die uns – so die Hoffnung der Ausstellungsmacher – „nicht nur die Wurzeln einiger unserer heutigen medizinischen Vorstellungen vorführt, sondern auch zum lustvollen Eindenken in alternative Sehweisen einlädt“.

Konzipiert durch das Berliner Exzellenzcluster Topoi und die Alexander von Humboldt-Professur für Klassische Altertumswissenschaften und Wissenschaftsgeschichte an der Humboldt Universität Berlin, wurde die Ausstellung zunächst im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité und dann im Deutschen Medizinhistorischen Museum in Ingolstadt gezeigt.

Info Öffnungszeiten der Sonderausstellung „Die Seele ist ein Oktopus – Antike Vorstellungen vom belebten Körper“: vom 15. Februar bis 15. Juli täglich zwischen 9 und 19 Uhr im Eingangsfoyer des Klinikums Christophsbad. Führungen auf Anfrage an info@museele.de. Ein Ausstellungskatalog mit vielen Abbildungen ist für 12 Euro erhältlich.

 

Die Seele ist ein Oktopus: Antike Vorstellungen zu Körper und Geist

Vernissage am Donnerstag, 15. Februar, um 17 Uhr im Foyer des Klinikums Christophsbad

Göppingen: Oktopus oder Schmetterling, Herz oder Hirn? Wo sitzt die Seele denn nun? Bereits antike Mediziner und Philosophen stellten sich viele Fragen, um zu verstehen, was der Mensch ist und wie er funktioniert. Das MuSeele lädt am Donnerstag, dem 15. Februar, um 17.00 Uhr herzlich zur Vernissage in das Eingangsfoyer ein. Bei der Eröffnung von "Die Seele ist ein Oktopus – Antike Vorstellungen vom belebten Körper“ führt Diplom-Psychologe und MuSeele-Leiter Rolf Brüggemann in das Konzept der Ausstellung ein und Dr. Wolfgang Siegl spricht über philosophische Aspekte der antiken Medizin. Mit Mandoline und Gitarre wird die Veranstaltung musikalisch von Klaus Wuckelt und Dietmar Gaugele begleitet. Die Ausstellung ermöglicht Gästen noch bis zum 15 Juli interessante Einblicke. Der Eintritt ist frei.

Programm Donnerstag, 15.02.2018, Foyer Klinikum Christophsbad (Haus 20)

17.00 Uhr        Begrüßung: Dipl.-Psych. Rolf Brüggemann, Leiter des MuSeele

17.15 Uhr        Philosophische Aspekte der antiken Medizin: Dr. Wolfgang Siegl

Musik:             Klaus Wuckelt (Mandoline) und Dietmar Gaugele (Gitarre)

 

Arbeitskreis für Philosophie und Psychiatriegeschichte

 

Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Martin Ruchsow und Diplom-Psychologe Rolf Brüggemann


Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem Arbeitskreis teilzunehmen. Der Arbeitskreis findet Donnerstags von 16.30 bis 18 Uhr in den Räumen des MuSeele (Gebäude: Altes Badhaus) statt.

Folgende Termine sind für 2018 vorgesehen:

19.04.
17.05.
07.06.

28.06. (dann: Sommerpause)
06.09.
27.09.
18.10.
08.11.
06.12. (dann: Winterpause)