Impressionen aus dem MuSeele - Impressions Bild zum Vergrößern anklicken

Pressemitteilung vom 12.04.2010

Zehntausendster Besucher im MuSeele

Gestern konnte im MuSeele, dem Psychiatriemuseum im Christophsbad in Göppingen der zehntausendste Besucher feierlich begrüßt werden. Die Göppingerin Ingrid Kieschke wollte schon seit längerem wissen, was sich unter dem MuSeele, einem Museum der Seele also, verstehen lässt. Freudig überrascht nahm sie den Blumenstrauß und das Buch „Verortungen der Seele“ als Geschenk von Seiten der zweiten Vorsitzenden des MuSeele e.V. Gisela Schmid-Krebs entgegen. Während des Besuches konnte sie dann die vielfältigen Aspekte der Seelenkunde und der Seelenheilkunde, wie Psychiatrie auf deutsch heißt, kennenlernen. Ihr Resumee: „Ich muss noch ein paar mal kommen, bis ich alles gesehen und erst recht verstanden habe, dieses Museum ist sehr lehrhaft und spannend, ich gehe hier trotz aller oft sehr ernsten Themen mit einem guten Gefühl heraus.“
Das MuSeele, erklärt Gisela Schmid Krebs, besteht seit 2004 und ist zwischenzeitlich weit über die Grenzen der Region bekannt. Viele Besucher kommen aus einem speziellen fachlichen Interesse extra nach Göppingen gefahren, um sich hier über die Psychiatrie in einer Führung unterrichten zu lassen. Das MuSeele arbeitet mit vielen anderen Psychiatriemuseen zusammen und bereitet zurzeit eine Ausstellung zur Psychiatrie in Europa vor, die von der EU finanziell gefördert wird. Das MuSeele wird getragen von den circa 70 Mitgliedern, die den gemeinnützigen Verein MuSeele e.V. darstellen. Gelder des Christophsbads, der Heinrich Landerer Stiftung, Förderung durch die Aktion Mensch und viele private Spender ermöglichen die mediengerechte und pädagogisch konzipierte Museumsarbeit. Nur so kann das eminent wichtige Thema der kranken wie auch der gesunden Seele einer interessierten Öffentlichkeit nahe gebracht werden.

Öffnungszeiten: mittwochs 16-18 Uhr, sonntags 14-16 Uhr, Führungen nach Absprache